Himbeer-Schmand-Kuchen – cremig & fruchtig

Himbeer-Schmand-Kuchen

Eine cremige Schmandfüllung trifft auf fruchtig-säuerliche Himbeeren und selbstgemachten Tortenguss. Dieser Himbeer-Schmand-Kuchen lässt zumindest bei uns keine Wünsche offen. Das Beste daran? Er ist überraschend einfach und lässt sich wunderbar vorbereiten. Abends gebacken, über Nacht in den Kühlschrank – und am nächsten Tag schmeckt er sogar noch besser.

 
 
 

Unser Himbeer-Schmand-Kuchen ist eines dieser Rezepte, die jeder sofort liebt: eine buttrige, knusprige Mürbeteigbasis, eine samtig-cremige Schmandschicht und obendrauf saftig-säuerliche Himbeeren. Zusammen ergibt das einen Kuchen, der sowohl zum Kaffee als auch als Dessert richtig gut schmeckt.

Das Herzstück des Himbeer-Schmand-Kuchens ist natürlich die Füllung – und diese ist besonders cremig. Schmand hat mit 24–28 % Fettgehalt mehr Schmelz als saure Sahne oder Magerquark, bleibt aber leichter als Frischkäse. In Kombination mit Eiern und Puddingpulver als Bindemittel entsteht eine Füllung, die beim Backen fest wird, beim Essen aber cremig auf der Zunge zergeht.

Unser Tipp: Den Tortenguss für unseren Schmandkuchen machen wir am liebsten selbst. Das geht super einfach und du kannst dir sicher sein, dass keine zugesetzten Farbstoffe enthalten sind.

Du hast Lust auf einen klassischen Käsekuchen? Dann empfehlen wir dir unseren Käsekuchen wie von Oma. Dort verraten wir dir auch unsere Tipps, wie dein Käsekuchen keine unschönen Risse an der Oberfläche bekommt.

 
 

 
 

Himbeer-Schmand-Kuchen

 
 
 

Für den Mürbeteig:
130 g kalte Butter, in Stückchen
250 g Weizenmehl Type 405
+ mehr zum Verarbeiten
60 g Puderzucker
1 Ei (M), ca. 50 g
½ TL Vanillepaste
1 Prise Salz

Für die Füllung:
500 g Magerquark
200 g Schmand
70 g neutrales Speiseöl

1 TL Vanillepaste
150 g Zucker

150 g Milch

1 Pck. Vanille-Puddingpulver (37 g)
2 Eier (M)
300 g–350 g frische Himbeeren

Für den Guss:
250 ml roter Fruchtsaft
15 g Speisestärke
1 EL Zucker
2 EL Himbeerkonfitüre (ohne Kerne)


 

ERGIBT 12 STÜCKE

Alle Zutaten für die Füllung am besten 1–2 Stunden vor Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen und auf Zimmertemperatur kommen lassen. So lässt sich alles gut zu einer homogenen Masse verrühren, es entstehen keine Klümpchen und dein Käsekuchen backt gleichmäßiger.

  1. Für den Mürbeteig alle Zutaten verkneten (Tipps für die Zubereitung von Mürbeteig findest du in unserem Mürbeteig-Grundrezept) und mindestens 30 Minuten kühl stellen.

  2. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

  3. Den Mürbeteig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche 3–4 mm dünn ausrollen und in die Form legen. Dabei einen 4–5 cm hohen Rand formen. Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen und bis zur Verwendung kaltstellen.

  4. Für die Füllung Quark, Schmand, Öl, Vanillepaste und Zucker verrühren. Die Milch mit dem Puddingpulver glatt rühren, zusammen mit den Eiern zur Käsekuchenmasse geben und unterrühren. Die Masse in die vorbereitete Form füllen, die Himbeeren darauf verteilen.

  5. Den Schmandkuchen auf der unteren Schiene 40–45 Minuten backen. Nach Ende der Backzeit bei geöffneter Ofentür auskühlen lassen, anschließend in den Kühlschrank stellen.

  6. Für den Guss den Fruchtsaft in einem Topf aufkochen. 4–5 EL abnehmen und mit Speisestärke und Zucker glatt rühren. Unter ständigem Rühren zurück in den Topf geben, alles einmal aufkochen und 1–2 Minuten sprudelnd kochen. Die Konfitüre unterrühren.

  7. Den Guss vorsichtig mit Hilfe eines Löffels auf dem Kuchen verteilen und fest werden lassen.

 
 

Mürbeteig vorbacken – oder nicht?

Bei diesem einfachen Rezept brauchst du den Kuchenboden nicht vorbacken. Damit er nicht „knatschig“ wird und durchweicht, empfehlen wir dir, ihn im unteren Drittel des Ofens zu backen.

Wenn du einen besonders knusprigen Boden möchtest, kannst du ihn für ca. 12-15 Minuten bei 180°C Ober-/Unterhitze vorbacken. Letztendlich ist das Geschmackssache.

 
 

 
 

TIPPS ZUM REZEPT

Kann ich tiefgefrorene Himbeeren für den Schmandkuchen verwenden?

Ja, und zwar direkt aus dem Gefrierfach. Tiefgekühlte Himbeeren geben beim Auftauen viel Flüssigkeit ab. Gibst du sie gefroren auf die Creme, bleiben sie formstabiler und die Schmandcreme bleibt cremig statt wässrig.

Warum sollte der Kuchen über Nacht in den Kühlschrank?

Die Schmandcreme braucht Zeit, um vollständig zu festigen. Direkt nach dem Backen ist sie noch sehr weich zum sauberen Schneiden. Nach einer Nacht im Kühlschrank ist die Konsistenz perfekt – cremig, aber schnittfest.

Wie erkenne ich, ob der Himbeer-Schmand-Kuchen fertig ist?

Die Ränder sollten goldbraun sein, die Mitte beim Rütteln der Form nur noch leicht wackeln. Sie zieht beim Abkühlen nach. Ein zu lang gebackener Käsekuchen wird trocken – lieber etwas früher herausnehmen.

Was kann ich als Altnative zu Schmand nehmen?

Prinzipiell eignen sich alle Molkereiprodukte als Alternative, die einen ähnlichen Fettgehalt haben wie Schmand. Crème fraîche und Frischkäse sorgen ebenfalls für ein mildes, cremiges Ergebnis. Saure Sahne ist dagegen etwas säuerlicher im Geschmack.

Kann ich den Kuchen auch auf dem Blech backen?

Ja, das geht. Für ein Backblech (ca. 30 x 40 cm) einfach alle Mengen verdoppeln. Behalte aber die Backzeit etwas im Blick: Da der Kuchen auf dem Blech etwas flacher ist, ist er etwas schneller fertig (nach rund 40-45 Minuten).

Wie lange hält sich der Himbeer-Schmand-Kuchen?

Im Kühlschrank bleibt der Kuchen 3-4 Tage lang frisch. Er schmeckt nach einer Nacht im Kühlschrank sogar noch besser als frisch gebacken. Eingefroren kannst du ihn bis zu 3 Monate aufbewahren.

Welche anderen Früchte passen statt Himbeeren?

Das Rezept ist sehr wandelbar: Erdbeeren, Blaubeeren, Brombeeren, Kirschen (gut abtropfen lassen!), Pfirsichwürfel oder eine gemischte Beerenmischung passen alle wunderbar zur Schmandcreme.

 

Du hast Lust auf noch mehr Klassiker?

In unserem „Wir lieben Klassiker“-Magazin findest du unsere liebsten Rezepte aus Kindheitstagen – vom Bienenstich bis zur Donauwelle.

 
 
 
 

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