So machst du die Stäbchenprobe

 
 

Stäbchenprobe

 
 

Was ist die Stäbchenprobe?

Du hast sicherlich schon oft von ihr gelesen: In vielen Rezepten wird gegen Ende der Backzeit empfohlen, die Stäbchenprobe durchzuführen. Mit ihr kannst du testen, ob dein Kuchen bereits durchgebacken ist - oder ob er eventuell noch ein paar Minuten länger im Ofen bleiben muss.

Die Stäbchenprobe, auch Garprobe genannt, ist eine einfache Technik, mit der du schnell feststellst, ob dein Gebäck fertig ist. Du benötigst dafür lediglich ein dünnes Holzstäbchen, einen Holzspieß oder bspw. eine Rouladennadel.

So funktioniert die Stäbchenprobe richtig

  1. Öffne die Ofentür nur kurz und vorsichtig, damit die Hitze nicht entweicht und dein Gebäck nicht zusammenfällt.

  2. Stich das Stäbchen an der dicksten Stelle deines Kuchens bis zum Boden. Achte darauf, nicht den Teig am Rand zu treffen, da dieser oft schneller durchgebacken ist.

  3. Ziehe das Stäbchen langsam heraus.

Die goldenen Regeln der Stäbchenprobe

  • Das Stäbchen bleibt sauber: Wenn beim Herausziehen keine Teigreste oder Krümel mehr am Stäbchen kleben, ist dein Gebäck durch. Es kann sein, dass ein paar feuchte Krümelchen hängen bleiben – das ist normal und kein Grund zur Sorge.

  • Feuchte Teigreste: Sind noch flüssiger Teig oder viele feuchte Krümel am Stäbchen, braucht dein Kuchen noch etwas Zeit. Gib ihm noch 5 bis 10 Minuten im Ofen und wiederhole die Probe.

  • Wichtiger Tipp: Bei Schokokuchen oder Kuchen mit Frucht- oder Schokostückchen im Teig kann es sein, dass trotz fertig gebackenem Kuchen feuchte Stückchen oder geschmolzene Schokolade haften bleiben. Stich das Stäbchen am besten an verschiedenen Stellen in den Kuchen.

Warum ist die Stäbchenprobe so wichtig?

Jeder Ofen heizt anders, und auch die Zutaten können das Backergebnis beeinflussen. Die Stäbchenprobe ist dein bester Freund, um sicherzugehen, dass dein Gebäck nicht trocken wird oder noch roh ist.

 
 
 
 
Zurück
Zurück

Dehnen und Falten: So bekommt dein Teig Struktur und Stabilität

Weiter
Weiter

So geht melieren